Apex
Daten und Fakten zum Film
Inhaltsangabe
Sasha zieht sich nach dem Tod ihres Partners bewusst in die abgelegene Wildnis Australiens zurück. Allein, fernab der Zivilisation und konfrontiert mit den Kräften der Natur sucht sie nach innerem Halt. Doch was als Grenzerfahrung beginnt, entwickelt sich zu einem Albtraum, als sie erkennt, dass sie nicht allein ist.
Ein skrupelloser Verfolger nimmt die Jagd auf sie auf. Ohne Hilfe von außen und ohne Fluchtmöglichkeiten wird die Wildnis selbst zum Schlachtfeld. Aus dem Versuch, der Vergangenheit zu entkommen, entsteht ein gnadenloses Katz-und-Maus-Spiel, in dem jede Entscheidung über Leben und Tod entscheidet.
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„Apex“ setzt konsequent auf physische Spannung statt Effekthascherei. Regisseur Baltasar Kormákur, bekannt für seine survival-lastigen Stoffe, nutzt die australische Wildnis nicht nur als Kulisse, sondern als erzählerisches Element. Die Natur ist hier kein Hintergrund, sondern ein permanenter Gegner.
Charlize Theron trägt den Film nahezu allein und überzeugt mit einer zurückgenommenen, körperlich fordernden Performance. Weniger Dialog, mehr Präsenz – das funktioniert. Der Thriller entfaltet seine Stärke vor allem in den ruhigen Momenten, in denen Bedrohung nicht erklärt, sondern spürbar gemacht wird. Kleine erzählerische Vereinfachungen verzeiht man angesichts der dichten Atmosphäre.
Bewertung: 82 von 100 Punkten
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Originaltitel: Apex
Produktionsländer: USA, Australien, Kanada
Erscheinungsdatum: 24. April 2026
Genre: Action, Thriller
Regie: Baltasar Kormákur
Drehbuch: Jeremy Robbins
Hauptdarsteller: Charlize Theron, Taron Egerton, Eric Bana
Streaming: Netflix
komplette Besetzung
Hinter den Kulissen
„Apex“ entstand unter der Regie von Baltasar Kormákur, der sich in den vergangenen Jahren auf intensive Thriller mit Survival-Elementen spezialisiert hat. Der Regisseur ist dafür bekannt, extreme Naturkulissen nicht nur als visuelle Kulisse zu nutzen, sondern sie aktiv in die Dramaturgie einzubinden.
Gedreht wurde überwiegend in abgelegenen Regionen Australiens. Die Wahl dieser Schauplätze diente vor allem der Authentizität: Hitze, unwegsames Gelände und Isolation sollten für Darsteller und Kamera real spürbar sein. Viele Szenen setzen auf natürliche Lichtverhältnisse und reale Umgebungsbedingungen statt auf digitale Nachbearbeitung.
Charlize Theron übernahm für ihre Rolle zahlreiche körperlich fordernde Szenen selbst. Die Inszenierung verzichtet bewusst auf übermäßige visuelle Effekte und setzt stattdessen auf praktische Stunts, reduzierte Mittel und physische Präsenz. Dadurch entsteht ein direkter, geerdeter Thriller, bei dem die Natur zur permanenten Bedrohung wird.
Das Drehbuch von Jeremy Robbins ist bewusst knapp gehalten. Dialoge treten häufig in den Hintergrund, während Bildsprache, Bewegung und körperliches Handeln die Geschichte vorantreiben. Diese Reduktion war eine bewusste kreative Entscheidung, um den inneren und äußeren Überlebenskampf der Hauptfigur in den Mittelpunkt zu stellen.
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Gedreht wurde überwiegend in abgelegenen Regionen Australiens. Die raue Landschaft mit ihren extremen klimatischen Bedingungen prägt die visuelle Identität des Films maßgeblich. Hitze, Weite und Isolation verstärken das Gefühl permanenter Bedrohung und machen die Umgebung zu einem aktiven Teil der Handlung.
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